Ein zweistündiger Film, eine Reise nach Russland, historische Rückblicke und detailverliebte Verspieltheit: All dies musste mit dem minimalen Budget eines studentischen Abschlussfilms realisiert werden. Nachdem Fernsehsender und Filmförderung das Drehbuch ablehnten und auch die angestammte Produktionsfirma das Projekt verließ, stand „Trans Bavaria“ im Juli 2010 vor dem Aus.

Dass es diesen Film dennoch gibt, ist der Courage und dem Einsatz einer Handvoll Menschen zu verdanken, die immer an die Geschichte glaubten und gemeinsam unter widrigsten Bedingungen einen Kinofilm produzierten. Die Münchner Filmhochschule hielt dem Projekt die Treue und machte zusammen mit privaten Spendern aus der Hallertau die Grundfinanzierung möglich. Alle Beteiligten vor und hinter der Kamera verzichteten auf ihre Gage und ermöglichten dennoch unglaubliche 52 Drehtage, sowie eine hochwertige Endfertigung.

Familie, Freunde und ein niederbayerisch-gallisches Dorf stemmten gemeinsam die Lasten der Produktion, getreu dem oft zitierten Credo des Regisseurs: „Wenn Fidel Castro mit 70 Mann Cuba erobern kann,
dann können wir auch diesen Film drehen.“